Von der Gründung der Teichretter zu den heutigen Teichfrauen

 

Anfang 2011 stellten wir fest, dass das Teichwasser immer öfters im Boden versickert.

 

Der damalige Beitrat, dem ich mit angehörte und einige Anwohner am Katharinenhof waren bestrebt,

den Teich der nicht zum Grundstück gehört, zu erhalten.

 

Zur Eigentümerversammlung 01/2011 brachten wir mit Hilfe der Hausverwaltung diesen Punkt auf dieTagesordnung .

Da kein Beschluß gefasst werden durfte, diente dieser Punkt nur zur Information.

 

Aber wir gründeten ein Gremium von 6 Personen (s. Nachricht).  

Das Gremium stellte Überlegungen an und suchte nach Alternativen, um denTeich zu retten.

 

Im September 2011 organisierte ich eine große Teichreinigungsaktion.

Hierzu gab es sogar eine schöne Spende von unserer Hausverwalteung.

Mit vielen freiwilligen Helfern wurde derTeich von sämtlichen Unrat gesäubert.

Zu sehen unter Fotos auf dieser HomePage. (Hier).

 

 

     Hier bin ich zu sehen bei der Teichreinigung.         ...................................         Uns allen stand die Erschöpfung ins Gesicht geschrieben!

 

 

Im April 2012 habe ich zu einem Treffen mit dem Teichgremium im Elisenhof eingeladen. Hier das handgeschriebene Protokoll des Protokollführes. Es enthielt schon gute Ansätze.

 

Unter zahlreichen Besprechungen und Treffen mit Bediensteten der Stadt, kam es zu weiterenTreffen im Gebäude der Hausverwaltung. Siehe vorliegende Protokolle vom Mai 2013 (hier) Und vom Februar 2014 (hier).

 

Das Treffen im Februar 2014 fand ohne mich statt. Aber dennoch legte ich ein Schreiben mit vielen Anregungen und brauchbaren Informationen vor.

 

Aufgrund eines Querulanten in unserer Mitte, verabschiedete ich mich aus der Gruppe der Teichretter.

Von nun an ging es ohne mich weiter. Kurz danach löste sich auch das Teichgremium auf.

 

 

Aber trotzdem ging es mit neuem Elan weiter

 

Denn von nun an kämpften drei Frauen (2 aus dem alten Gremium), auch "Teichfrauen" genannt,

mit starkem Einsatzwillen, um den Erhalt des Teiches.

 

"Sie führten das fort, was wir im Gremium zuvor begonnen hatten".

 

Sie redeten mit Bediensteten der Stadt,  sie sammelten Spenden (ca. 25.000,-€) und waren bisher um weitere Reinigungsaktionen des Teiches und des umliegenden Wäldchens, bemüht.

 

Auch ein Ratsherr, von dem ich nicht viel halte, wurde involviert. ....  Ein Mensch der viel verspricht.. aber blah, blah, blah!

 

Selbst die Presse war an den Aktionen der Teichfrauen stark interessiert. In vielen Berichten wurde dargelegt,

wie ernst es um den Teich steht. .....  Aber auch, wie stark die Teichfrauen um den Teich kämpfen.

 

Ich kann nicht alle Presseberichte aufzeigen. Aber einige Auszüge sind hier nachzulesen!

 

 

 

Auch ich blieb nicht tatenlos!

 

Zigmal habe ich den Oberbürgermeister unserer Stadt angeschrieben.

Der Teich scheint anscheinend bei Ihm auf taube Ohren zu stossen,

sonst hätte er sich selbst mal um eine Antwort bemüht!

 

Ja, es kamen Antworten aber nur von der MAGS.

 

Und die letzte Antwort war ....... sehen Sie selbst im folgenden Kasten!

 

Sehr geehrter Herr Neikes,

 

eine verbindliche Aussage über das weitere Vorgehen am Katharinenhof konnten wir erst nach der Ratssitzung, die diese Woche stattgefunden hat, tätigen.

Da wir den Beschluss der Politik in dieser Sache abwarten mussten.

Es werden uns seitens der Politik für das Jahr 2018 keine Mittel für die Überarbeitung des Teiches am Katharinenhof zur Verfügung gestellt.

 

Wenn Sie noch Fragen haben, melden Sie sich gerne.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Schon seit über 7 Jahren kämpfen wir, zuerst dass Gremium und dann die Teichfrauen, ums Überleben des Teiches.

Viel Geld haben die Teichfrauen aus Ihren Spenden ausgegeben, z. B. für:

 

      - die Dachentwässerung des Innenhofes, die über ein gesondertes Abwasserrohr, zum Teich zu führt.

      - den Teich immer wieder mit Wasser zu befüllen.

 

 

Was wurde denn wirklich bis heute, von Seiten der Stadt, für den Teich unternommen?

Nichts!!!

Denn, nach wie vor muss der Teich, mit wertvollem Wasser, versorgt werden.

 

Dazu folgende Anmerkung !

Es ist moralisch nicht vertretbar, dass regelmäßig sauberes Wasser

in den Teich geleitet wird, was nach kurzer Zeit wieder verschwunden ist.

Und in dieser Welt sterben Menschen an Hunger, sind krank

oder verdursten, weil sie kein sauberes Trinkwasser haben.

http://www.savethechildren.de/wege-zu-helfen/ihr-engagement/nothilfe/aethiopien/

https://www.kinder-in-not.de/